6. Turner-Olympiade im August 2020

05.08.2020

Unter Berücksichtigung der allgemeingültigen Schutzvorkehrungen im Rahmen der aktuellen Infektionsgefahren durch die Covid 19 Pandemie, wurde für den 05. August 2020, die nunmehr schon 6. Turnerolympiade der Männersportgruppen „Mittwochsturner“ organisiert. Bei herrlichen äußeren Bedingungen, bot der Sportplatz in Unterreichenau für die 32 Anwesenden hervorragende Rahmenbedingungen, um diese alljährlichen kleinen olympischen Spiele, austragen zu können.

Für die Organisatoren um Gerd Chalupka, Frank Olzscha, Roland Hering und Gert Dreyhaupt ist es jedes Jahr wieder eine kleine Herausforderung, sportliche Disziplinen zu finden, die generationsübergreifend, gleichwertige Anforderungen bieten. Denn unabhängig ob Frau oder Mann kommen nun schon im 6. Jahr, Teilnehmer im Alter von ca. 10 Jahren bis über 80 Jahre zusammen, um mit Spaß, gemeinsam sportlich aktiv zu sein. Dies alles im Fokus des olympischen Gedankens: „Dabei sein ist alles.“

Olympisches Feuer mit Sportgeräten

Es konnten unter der 29 aktive Personen umfassenden Teilnehmerliste, auch drei Sportlerinnen registriert werden, die sich am Ende achtbar im Mittelfeld platzierten. Rainer Pätz war mit 75 Jahren als routinierter Aktiver dabei. Harry Graupner wechselte mit fast 81 Jahren in diesem Jahr erstmals vom aktiven Teilnehmer zum Betreuerstab.

Rainer Pätz beim Basketball-Zielwurf

Nach einer Begrüßung und der schon traditionellen Entzündung des olympischen Feuers durch Liska Dreyhaupt als jüngster Teilnehmerin, wurden während einer gemeinsamen Einführungsrunde durch  Frank Olzscha, in souveräner Art, die verschiedenen Stationen und Regeln erläutert.

Um den Mindestabstandsregelungen gerecht zu werden, musste der Parkour dann in Turnerriegen zu je max. vier Sportlern zweimal durchlaufen werden.

Neben klassischen Disziplinen wie Büchsenwerfen und Basketball- Zielwurf, waren in diesem Jahr, auch wieder neue Disziplinen zu absolvieren:

Es mussten Bowling-Kugeln so nah wie möglich an die Kegel geschoben werden, ohne diese zu Fall zu bringen. Hufeisen sollten an einen Stab bzw. in einen kreisförmigen Korridor geworfen werden. Golfbälle wurden auf eine schräge Lochplatte geputtet. Beim Leitergolf mussten mit Schnur verbundene Golfbälle so an die Sprossen geworfen werden, dass sie hängen blieben. Mit Maiskörnern gefüllte Kissen sollten ihr Ziel ebenfalls auf einer Lochplatte finden.

Maiskornkissen-Zielwurf
Leitergolf

Nach einer deftigen und sehr schmackhaften Stärkung, die durch Sven Gerold und Jörg Dunger vom Grill gereicht wurde, bildete der schon traditionelle Wissentest als Denksportaufgabe den Abschluss des sportlichen Treibens.

Unser Sportfreund Hajo Schütt stellte 10 interessante Fragen, rund um den menschlichen Körper zusammen, zu denen die jeweils richtige Antwort gefunden werden musste.

Die Übergabe der Preise, im Rahmen der Siegerehrung, erfolgte durch den Vereinsvorsitzenden Jens Müller. In einer knappen Entscheidung platzierte sich Steven Freund als vierter hinter Gerd Chalupka als Dritter. Achim Ueberschär wurde am Ende sehr guter Zweiter. Denn Tino Wohlleben, der erstmals an diesen olympischen Spielen teilnahm, holte sich mit etwas Glück, aber verdient den Siegerpreis.

Mit dem gemeinsamen Singen des Turnerliedes, unter Begleitung durch Hans Jüchser und Rainer Pätz, am extra für diese Veranstaltung aufgestellten Klavier, endete diese sehr gelungene sportliche Veranstaltung.

Noch einmal gilt allen Teilnehmern ein großer Dank für die aktive und vor allem disziplinierte Teilnahme.

G. Dreyhaupt